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wir sind immer noch auf der Suche nach einer Sporthalle

Ein Training ist immer dreiteilig und begleitet von Musik. Erst Aufwärmen, gefolgt vom Einüben einiger Capoeira-Moves, dann eine gemeinsame Roda (Portugiesisch für Kreis).

Da die Bewegungen den ganzen Körper vielseitig ansprechen, trainiert Capoeira Ausdauer, Kraft und gute Koordinationsfähigkeit zugleich. Bei manchen Floreios (Akrobatik) ist Sprungkraft gefragt, bei anderen Balance und Körperspannung. Das Aufwärmtraining zu Beginn ähnelt manchmal Zumba und manchmal einem Zirkeltraining. Alle Übungen bereiten jedenfalls auf Capoeira-Bewegungen vor.

Im zweiten Teil werden neue Bewegungsabläufe erst allein trainiert und dann mit Partner, wie ein festgelegter Ausschnitt aus einem freien und spontanen Spiel in der Roda. Dabei hilft man sich gegenseitig, um Verbesserungs-Tipps des Trainers oder der Trainerin gut umsetzen zu können. Da Capoeiristas auf allen Leveln neue Bewegungen einstudieren oder lange nicht genutzte wieder verlernen können, gehört es zum Training dazu, etwas nicht zu können. Man braucht sich also gar keine Sorgen zu machen, wenn man noch kein Rad oder Kopfstand kann, das kommt mit ein bisschen Übung im Training.

Am Ende stellen sich alle zur Roda auf, die von den schon erfahreneren mit Instrumenten geleitet wird. In der Mitte der Roda testen sich jeweils zwei Capoeiristas gegenseitig im Spiel. Die Fortgeschrittenen passen sich immer den Anfängern im Spiel an, so dass sie diese fordern, aber nicht überfordern. Da die Musik eingängig und mitreissend ist, geht man immer gut gelaunt aus dem Training.

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Capoeira Siao Düren

 

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Alessandra Oliveira - Diamanty

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